Einträge für Dezember, 2007

Die Uhr läuft

Montag, Dezember 31st, 2007

Noch ein paar Stunden und dann werden wahrscheinlich viele anfangen, Ihre guten Vorsätze für das neue Jahr aufzugeben. Ich werde das so machen, wie sonst auch. Etwas ist fertig, wenn es fertig ist. Vorher werde ich keine große Glocke anschmeißen. In diesem Sinne: Bis nächstes Jahr.

Yo Gabba Gabba!

Sonntag, Dezember 30th, 2007

Teletubbies auf LSD mit einem Schuss Hip-Hop. Außer dem Trailer und ein paar kurzen Videos habe ich bisher noch nicht viel gesehen von der neuen Kinderserie Yo Gabba Gabba auf Nick Jr. Und dabei steht nächstes Jahr die nächste Staffel an.

Für eine abschließende Meinung muss ich mal eine komplette Folge sehen. Bisher dachte ich, dass nur Japaner so abgedrehte Fernsehserien haben.

Ein Knaller ist Biz’ Beat Of The Day:

Hier beweißt er mal wieder, dass es keine Schmerzgrenze gibt.

Hip-Hop, Hiphop, HipHop, Hip Hop, Hä?

Samstag, Dezember 29th, 2007

So spannend Sprache sein kann, so ätzend ist das Festhalten der Laute in Buchstaben. Das Internet hat ja ein bisschen dafür gesorgt, dass jeder so schreibt wie er will. Ich erinnere mich noch an einen Chat, den ich vor etwa zehn Jahren mit jemanden hielt. Es war das erste Mal, dass wir gemeinsam über IRC chatteten. Die Reaktion auf meinen ersten Satz war: Du schreibst ja mit Großbuchstaben? Ja, ‘schuldigung, wenn man mit zehn Fingern schreibt und das so drinne hat, dann schaltet man das nicht einfach ab, nur weil die ganzen Jungspunte im Internet meinen, Sie müssten alles klein schreiben.

Und die letzten Tage bin ich mal wieder über ein kleines Problem gestolpert, für das es sprachlich nicht so wirklich ein Lösung gibt. Wie schreibt man Hip-Hop? Vor vielen Jahren benutzte ich die Schreibweise HipHop. So nach dem Motto: Ha, ich bin Insider und weiß die korrekte Schreibweise und ihr habt keine Ahnung. Nachdem ich mich aber etwas intensiver, auch durch meine Arbeit, mit dieser sogenannten CamelCase-Schreibweise auseinander gesetzt hatte, verwarf ich diese irgendwann. Einerseits wegen der Lesbarkeit und andererseits, weil man von einer gewissen Häßlichkeit sprechen kann.

Der Duden führte dann 1996 irgendwann Hip-Hop ein. An sich eine für mich akzeptable Lösung. Einerseits ist es ein Schreibweise, die auch im Englischen zu finden ist, andererseits signalisiert es beim Lesen, dass es ein Begriff ist, was ich bei Hip Hop zum Beispiel irgendwie vermisse. Mit Hiphop kann ich mich irgendwie nicht wirklich anfreunden. Wäre so wie Heavymetal für mich.

Im Englischen gibt es ebenfalls drei Varianten. Wobei hier hiphop eher selten benutzt wird. Hier ist mehr hip-hop und hip hop, was meiner Variante beim Lesen dann doch gut entgegen kommt.

Die deutsche Wikipedia hat sich irgendwann auf Hip-Hop festgelegt, die Englische auf hip hop. Und um mal etwas Alteingesessenes mit ins Boot zu holen: Die Encyclopedia Britannica benutzt hip-hop.

Für viele ist das wahrscheinlich Korinthenkackerei. Aber viele lesen auch heutzutage nicht mehr sonderlich viel außer dem Kauderwelsch in E-Mails und SMS. Und da kann man tatsächlich darüber streiten, wofür man da Regeln braucht.

Für mich macht es viel aus, wenn ein Text nach irgendwelchen wilden Regeln geschrieben ist, da dann das Schnelllesen schwer fällt. Sicher hat dieses eine Wort nur kleine Auswirkungen. Aber erfahrungsgemäß ist ein Text, der sich an keinerlei Regeln zu halten versucht, insgesamt sehr schwer schnell zu lesen, da gar nichts stimmt.

Zu dem hat das Ganze auch ein praktische Seite. Zum Beispiel bei MP3-Tags. Wenn man da nicht einheitlich ist, dann hat man viel Spaß. Da leider jeder anders schreibt, muss man MP3s von Freunden immer irgendwie anpassen. Kostet Zeit. Spätestens beim Suchen, wenn man vergessen hat, darauf zu achten. Wobei ich die gebräuchliche englische Schreibweise benutzte: hip hop. Womit ich kein Problem habe, da ich hier hauptsächlich englischesprachige Lieder ablege und dann sowieso in der englische Sprache mich bewege.

Und Apropos suchen. Suchmaschinen wie Google versuchen das irgendwie mittlerweile auszubügeln, das mit den Schreibweisen. An sich ganz nett. Aber mittlerweile geht das mir tierisch auf den Sack, weil man nicht mehr nach ganz bestimmten Schreibweisen suchen kann, ohne komplizierte Suchmuster zu definieren. Mittlerweile ist es sogar so schlimm, dass Google bei einigen Begriffen selbstständig der Meinung ist, dass man sich wohl mehr für die Mehrzahl interessiert. Aber langsam schweife ich wirklich ab ;o)

Hip-Hop und der Mainstream

Freitag, Dezember 28th, 2007

Hip-Hop-HausNachdem sich Hip-Hop in den letzten zehn Jahren eigentlich überall durchgesetzt hat – bei McDonalds gabs ja schon öfters Hip-Hop zu kaufen -, werden jetzt die wirklich letzten noch weißen Flecken erschlossen. Das Hip-Hop-Haus hatte ich schon wieder ganz vergessen und beim Aufräumen wiedergefunden. Wäre es nicht so spät, würde ich mal anrufen und fragen, mit welchen Extras es das Haus gibt. Zum Beispiel die brennenden Mülltonnen vor der Tür sind im Winter sehr praktisch. Oder der Kühlschrank voll Forties für die vielen wilden Parties.

Die Vögel fliegen wieder

Donnerstag, Dezember 27th, 2007

Dachstube - Check das, Du VogelZu Weihnachten flog die neue CD von der Dachstube hier ein: Check das, Du Vogel. Da alte Säcke immer das Bedürfnis haben, Geschenke zu bewerten, komme ich da wohl nicht herum, hier meinen Senf abzulassen. Außerdem tut Werbung den Jungs ja immer gut.

Wie so oft, beschleicht mich das Phenomän, dass es das zweite Album sehr schwer hat gegen das Debut. In der Regel fehlt mir das Ungeschliffene und Unbefangene, die Leichtigkeit, was ich auch an den eigenen Sachen sehe.

Zu dem ist die neue Scheibe schon anders als die Erste. Evolution nennt man das, soweit ich mich erinnere. Warum sollte man auch alle Platten so machen, wie die Rolling Stones? Warum immer das Gleiche? Nur damit man hier fünf Mikrofone abstaubt? Ach nee, das war woanders.

Was ich suche auf der Platte, wäre ein Lieblingslied oder etwas, was einen zum Schmunzeln bringt. Oder meinen Kopf zum Nicken. Was bei den Geschwindigkeiten der Musik für mein Alter allerdings etwas schwer ist.

Natürlich ist das höchst subjektiv, dass ich auf der alten Platte mehr für mich finde. Denn schlecht ist die Neue nicht. Über gute und schlechte Musik kann man nicht streiten. Nur ob sie schön ist. Und da falle ich zufälligeweise wohl nicht in die Zielgruppe.

Die Beats sind mit viel Liebe gemacht, und man merkt, dass da einer Gedanken reingesteckt und sich weiterentwickelt hat. Von den Texten her gibt es keine Überraschungen, eher das der Sprechgesang jetzt mehr im Takt ist. Da hat der Herr Somminger einfach weiter gemacht, wo er aufgehört hatte. Ach ja, der Herr Feng tritt auch mal an das Mikrofon und sorgt für ein bisschen Abwechslung, was der Platte ganz gut tut.

Insgesamt wirkt die Platte auf mich kommerzieller, selbst wenn ich den Gesang weglasse. Liegt auch ein bisschen an der Mischung, bei der ich ein bisschen das Warme suche. Zu dem wirkt alles etwas sehr glatt. Wenn man den ganzen Tag Siebziger hört, hat man mit modernen CDs halt so sein Problem.

Trotzdem danke für die Scheibe, Jungs. Einerseits für den Gegenpol zu dem momentanen Müll und andererseits, dass ihr weitermacht. Bin gespannt, ob und wann ihr eine Neue macht. Nach so vielen Jahren setzt ja meistens erst einmal die Müdigkeit ein.

Mischen bis der Arzt kommt

Mittwoch, Dezember 26th, 2007

So, da kuckt man mal einen Moment nicht, und da ziehen die Cuzzle Hyopaiz schon wieder um. Erst eigene Domain, dann MySpace und jetzt Cuzzle Mixtapes. Der legendäre Mr. Phonky Vogelfutter war so fleißig die letzten Wochen und hat während des Aufräumens seines Kellers mal alles hochgeladen, was durch die Leitung ging. Genug Stoff für den Jahreswechsel.

Oscar Peterson

Dienstag, Dezember 25th, 2007

Ein großer Jazz-Komponist und – Pianist ist gestorben: Oscar Peterson. Seine Homepage gibt zwar bis jetzt noch keine Auskunft, aber einige Zeitungen berichten mittlerweile darüber. Im Gegensatz zu James Brown – der letztes Weihnachten gestorben ist – dürfte sein Einfluss auf moderne Musik für viele nicht so offensichtlich sein. Da hilft eigentlich nur, sich durch sein Werk zu hören und sich überraschen zu lassen, wie viele bekannte Melodien dort auftauchen werden.

Kung-Fu tanzen

Sonntag, Dezember 23rd, 2007

Genau das Richtige, sich beim Krank sein abzulenken. Kung-Fu tanzen. Wer nur das Original von Classic sucht, gesampelt von Premier, der sollte nicht nur das Bild sondern auch nach den ersten Sekunden abschalten.

Nächstes Lebenszeichen

Freitag, Dezember 21st, 2007

Da sindse wieder: DJ Battle TV, Episode 25. Was die wirklich vorhaben, ist mir mittlerweile ein Rätsel. Unregelmäßige Termine, nach dem Motto: Oh, wir haben hier mal jemanden, den wir Interviewen und Filmen könnten. Dann gibt es mittlerweile eingeblendete Werbung, bei der ich mich frage, wie bekommt man die eigentlich ohne offensichtliches Konzept und Veröffentlichungstermine?

Software-Update 1.8 für Rane Serato Scratch Live

Dienstag, Dezember 11th, 2007

Und wieder ein Update für alle Scratch Live Benutzer. Neben dem Offline-Player – warum es den erst jetzt gibt, ist mir ein Rätsel – ist der neue Relative Modus interessant. War für mich ein Grund, schon die Beta-Version der 1.8 auszuprobieren. Funktioniert hier ganz gut. AAC-Unterstützung ist auch ganz nett. Ansonsten halt die übliche Produktpflege. Ach nee, es gibt auch noch Midi-Unterstützung. Also kann man bald doch seine Plattenspieler verkaufen. Na ja. Dauert wohl noch etwas.