Einträge für Januar, 2008

Mein nächster Plattenspieler…

Mittwoch, Januar 30th, 2008

the-reference-ii.jpg

…hat noch etwas Zeit. Vom The Reference II sollen pro Jahr nur fünf Stück hergestellt werden. Mit einer Gesamtauflage von 25. Da bleiben noch ein paar Jahre, um für dieses High-End-Gerät das Geld zusammen zu bekommen.

Die technischen Daten lesen sich sehr überzeugend. Das Gerät wird selbstverständlich vom Hersteller aufgestellt. Fehlt mir eigentlich nur noch die Laserabtastung. Und eine Menge ungespieltes 180 Gramm Vinyl, um dieses Gerät auch wirklich zu würdigen. Wie sich wohl eine heruntergekratzte Rock The Bells anhören würde?

Wozu noch die Musikmesse?

Dienstag, Januar 29th, 2008

Skratchworx hat ja so einiges schon von der NAMM diesen Jahres berichtet. Nachdem ich mal etwas Zeit hatte, mich mal ein bisschen da durch zu wühlen, würde ich zwar sagen, dass es ein paar interessante Neuigkeiten gibt, allerdings nicht so vom Hocker reisend, dass ich auf die Musikmesse fahren würde, um mir die Sachen in echt anzuschauen.

Sofern ich mich allerdings doch zu einem neuen Crossfader demnächst genötigt fühlen sollte, würde ich den Innofader in Betracht ziehen:

Stutzig macht mich nur, dass deren Internetseite nicht funktioniert. Sieht nach einer schlechten Zeitplanung aus.

Dokumentation All City von 1983

Sonntag, Januar 27th, 2008

Geschichtsfutter, gefunden über DJ Battle.net. Bin ich ja mal gespannt. Können die Leute nicht mal was anderes benutzen als YouTube und diese bescheuerte zehn Minuten Beschränkung?

Die Profis von DJ Battle TV

Sonntag, Januar 27th, 2008

Witzige Sache, das. In meinem Feedreader wird bereits die neue Folge von DJ Battle TV angezeigt, obwohl diese über die offizielle Seite noch nicht zugänglich ist. Ich kann sogar die Folge über den Feed schon herunterladen, obwohl diese auf der offiziellen Seite noch nicht hinterlegt ist. Mal sehen, ob da dann wirklich Rafik drinne ist.

Nachtrag: Japp. Ist die neue Folge.

Spannung steigt: MP3s ohne DRM

Samstag, Januar 26th, 2008

Man könnte schon sagen, dass Steve Jobs Essay zum Thema Musik und DRM einiges bewegt hat letztes Jahr. Wahrscheinlich könnte man auch sagen, dass Apples Übermacht im Bereich digitaler Medienvertrieb einige zum Nachdenken und Handeln bringen musste. Besonders, da Apple ja kurz darauf wirklich einige Künstler ohne Kopierschutz anbot.

So wie es aussieht, scheint die ganze Entwicklung im Musikbereich wirklich in Richtung digitale Dateien ohne Kopierschutz zu gehen, oder genauer gesagt, ohne digitales Rechtemanagement. Nachdem Essay von Steve Jobs gab es da einigen Wirbel bei den großen Plattenfirmen, allerdings haben sich diese scheinbar schnell an den Gedanken gewöhnt.

Das hier nicht der Kunde im Vordergrund steht, sollte eigentlich jedem klar sein. Auf den Kopierschutz wird verzichtet, weil es im Kampf um den Kunden für den Vertrieb sehr viel vereinfacht.

MP3s funktionieren mittlerweile eigentlich überall. Man könnte zwar einwenden, dass nicht unbedingt jedes Gerät mit hohen und variablen Bitraten ohne Probleme umgehen kann, allerdings dürfte das einen Kunden weniger aufstoßen als die Erkenntnis, dass er seinen iPod nicht mit Dateien aus dem Windows Media Player befüllen kann. Ein älteres MP3-Autoradio hat ja sowieso in dieser schnelllebigen Zeit seinen Zenit überschritten und wird gerne ausgetauscht.

Hier muss man sich als Vertrieb also keine Gedanken um Kompatibilität machen, geschweige denn großartig Supportanfragen ertragen, warum das Ganze denn bitte nicht geht. Ein nicht unerheblicher Kosten- und besonders Imagefaktor.

Wo der Vertrieb dann ebenfalls noch gut weg kommt, wäre bei der Technik des Kopierschutzes. Das Umzusetzen bringt auch einiges an Aufwand, welchen man sich dann sparen kann. Ein Wasserzeichen in eine Datei einzubetten ist um einiges einfacher als sicher zu stellen, dass die ganze Kette des Kopierschutzes funktioniert.

Unter Umständen ist bei den obereren Etagen der Medienfirmen angekommen, dass es ohne Kopierschutz auch ziemlich gut funktioniert. Viele kleine Labels und Vertriebe vertreiben MP3s schon länger ohne Schutz. Kopieren kann man bei der heutigen Technik sowieso alles irgendwie. Wer kopieren will, der tut es auch, so wie früher bei den analogen Medien oder bei CDs.

Die berühmten Tauschbörsen sind für normale Benutzer ohnehin zu umständlich. Und es dürften viele normale Benutzer diese auch in der heutigen Zeit für zu gefährlich halten. Eine Datei direkt vom Anbieter birgt beim Herunterladen doch weniger Gefahren, als sich irgendetwas irgendwo irgendwie herunterzuladen. Außerdem dürfte es für viele so wesentlich einfacher sein und es besteht schon ein Unterschied, sich durch das Angebot mit Vorhörfunktion zu wühlen, als sich eine komprimiertes Archiv nur anhand des Dateinamens zu besorgen.

Zur Zeit passiert einiges. Yahoo will einsteigen, Amazon sein Angebot international angleichen und immer mehr große Plattenfirmen sind bereit einzuwilligen. Und das es hier nicht zum Vorteil des Kunden geht sieht man unter anderem auch daran, dass einige von den Großen Apple verweigern, Musik ohne Schutz zu verkaufen. Dies allerdings dann Amazon erlauben.

Dieses Jahr wird also wahrscheinlich ziemlich spannend und es wird normal werden, seine Musik im Internet zu kaufen wo man will.

Musicbon: Digitaler Musikeinkauf mit haptischen Erlebnis?

Freitag, Januar 25th, 2008

Ab heute gibt es bezüglich digitalen Vertriebes von Musik mal wieder einen neuen Versuch: Musicbon. Um es vorweg zu nehmen: Ich habe es nicht ausprobiert. Und so wie sich das Ganze anhört, werde ich das auch nicht machen.

Ein paar Details, wie sich das Sony BMG so vorstellt. Der liebe Käufer geht in den Laden, kauft einen Musicbon, natürlich in der Aufmachung des Künstlers, rennt nach Hause und lädt mit einer Zahlenkombination, die auf dem Musicbon steht, sich die MP3s auf seinen Rechner und darf dann damit machen, was er will. Er kann die Dateien auf seinen Rechnern zu Hause herumkopieren, auf sein portables Musikabspielgerät ablegen oder auch auf CD brennen. Wenn dann allerdings unter So geht’s bei Punkt 4.3.1 steht, dass die Anzahl dieser Brenn- und Kopiervorgänge durch die Labels vorgegeben wird, dann verwundert das doch irgendwie. MP3s ohne digitales Rechtemanagement und trotzdem eine Einschränkung? Steht das dann auch während des Kaufes auf dem Musicbon drauf? Der Punkt 4.3.2 lässt dann auch irgendwie darauf schließen, dass der Text sehr früh geschrieben wurde, wahrscheinlich, bevor MP3s in Betracht ohne Kopierschutz bezogen wurde. Aber natürlich alles nur Spekulation.

Wer jetzt loszieht, der wird es erst einmal schwer haben, einen Musicbon zu finden. Bisher macht nur Saturn bei diesem Versuch mit. Klar, andere Händler folgen. Irgendwann. Und außer einer Handvoll Alben gibt es natürlich erst einmal nichts. Selbstverständlich nur bekannte Mainstream-Sachen. Die beste Voraussetzungen also, um mit der Sache Erfolg zu haben.

Insgesamt hört sich das nach viel Arbeit für den Kunden an. Da ich bezweifel, dass die Musicbons wirklich irgendwie brauchbar sind als Ersatz für CDs, stellt sich natürlich die Frage, warum man so etwas machen sollte?

Einen Vorteil hat dieses System: Der Käufer kann anonymer bleiben als bei den anderen Download-Diensten. Sofern er sich nicht doch dafür entscheidet, sich ein Benutzerkonto einzurichten um seine gekaufte Musik aus dem Internet streamen zu können. Dann ist das Ganze natürlich wieder hinfällig. Allerdings wird der Punkt der Anonymität den Meisten ziemlich egal sein.

Um das eigene System nicht zu unterwandern, wurde natürlich keine Möglichkeit geschaffen, direkt online zu kaufen. Nein. Man kann sich die Sachen zwar online anhören. Allerdings muss man dann in den nächsten Laden fahren, der Musicbons hat, um sich dort die Berechtigung zum Herunterladen zu kaufen. Super Sache. Wer bitte macht so etwas? Selbst wenn ich ein paar Euro sparen kann, der Vorteil ist dann irgendwie im Nu im Nirvana. Also hätte man sich das Vorhören eigentlich sparen können.

Es ist also nicht verwunderlich, dass ich dem Ganzen nicht viel abgewinnen kann. Der einzig interessante Punkt ist wirklich die Möglichkeit der Anonymität. Mir fällt jedenfalls gerade kein Dienst ein, der einem das ermöglichen würde. Alles andere ist ein nett gemeinter Versuch, die reale Einkaufswelt mit der virtuellen Einkaufswelt zu verbinden. Da sollte Sony eher hingehen und jedem Käufer einer CD die Möglichkeit einräumen, die Musik auch digital herunterzuladen. Weil eigentlich sehe ich das so: Man käuft die Nutzungsrechte an der Musik. Welches Medium man dann letztendlich benutzt, sollte eigentlich egal sein. OK, ob Nutzungsrechte jetzt juristisch gesehen der richtige Ausdruck ist, sei mal dahingestellt. Wenn man Musik zum Hören kauft, will man halt nicht eingeschränkt werden.

Eine CD, Baby!

Freitag, Januar 11th, 2008

Knapp zwei Wochen hat es gedauert, bis eine Bestellung von CD Baby da war, aber immerhin pünktlich zum Wochenende. Der Großteil der Zeit hat die CD unterwegs und beim Zoll verbracht. Versand wurde die innerhalb eines halben Tages. Im Großen und Ganzen also zu empfehlen und Porto ist im Vergleich zu anderen Bestellungen aus den USA wirklich erträglich gewesen.

Bei der Bestellung ist mir dann mal wieder ein Nachteil von Digipaks und solchen plastiklosen Verpackungen aufgefallen. Die können zwar nicht kaputt gehen wie Plastikhüllen, allerdings kommen die Dinger doch etwas gequetscht an. Da bräuchte es dann doch so eine Verpackung wie bei Amazon, die etwas stabiler ist.

So. Ich bin jetzt erst einmal beschäftigt.

Für jeden etwas

Freitag, Januar 4th, 2008

Hier findet jeder etwas für seine eigene Meinung:

Beatboxer beim Kratzen

Mittwoch, Januar 2nd, 2008

Beatboxer kratzen in ihren Darbietungen bekanntermaßen auch mal gerne. Ein paar nette Kratzer hat Felix Zenger hier ab 0:55 auf Lager.

Aber so richtig überzeugt hat mich bisher noch keiner.