Der Zwiespalt mit Run DMC
Montag, März 31st, 2008Während in Deutschland die sogenannte Hip-Hop-Prominenz schon mal in den Jungle geht um sich lächerlich zu machen, nutzten Run DMC ihren Erfolg auch, um positiven Einfluss zu nehmen:
Reading Rainbow war eine Fernsehsendung, die das Lesen unter Kindern fördern wollte und die Anpassungsfähigkeit von Run DMC finde ich in diesem Fall schon interessant.
Wie aber mit vielen Größen des Hip-Hops, welche Meilensteine gelegt haben – und Run DMC hat bewiesenermaßen etwas verändert im Hip-Hop -, ist es irgendwie so, dass irgendwann mal hätte einer sagen sollen: Bis hier hin und nicht weiter. Meiner Meinung nach wäre Tougher Than Leather ein guter Abgang gewesen.
Während die Anpassungsfähigkeit von Run DMC im oberen Fall nach interessant ist, ist diese im Folgenden eher erschreckend.
Mit Electro habe ich an sich kein Problem, nur passt es irgendwie nicht. Hier habe ich irgendwie ein Problem mit der Kommerzialität und bin froh, dass ich den Wrestling Rap von Run DMC noch nicht gehört habe.
Der Ghostbusters Rap kam übrigens knapp zehn Jahre vor dem Remix von Jason Nevins. Run DMC konnte mit dem Remix also kein großes Problem haben. Die Besucher der Konzerte damals aber eher. Ich erinnere mich noch gut an enttäuschte Besucher der Konzerte, da Run DMC der Meinung war, It’s like that in der Remix-Version zu machen. Was natürlich für einen alteingestandenen Run DMC die Hölle war.