Einträge für April, 2008

Uptown Strut angekommen

Donnerstag, April 24th, 2008

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Mein persönlicher Plattendealer aus Bayreuth war so nett und legte mir das Musikmagazin Uptown Strut meinem Paket bei. Nett aufgemacht und für ein kostenloses Magazin sogar lesenswert.

Uptown Strut will sich zweimal im Jahr mit Rare Grooves und der aktuellen Soul, Funk und Jazz-Szene beschäftigen. Warum nur zweimal, wäre natürlich interessant zu wissen. Aber vielleicht gibt es ja eine Erhöhung der Frequenz, wenn es gut läuft.

Der Anfang sieht schon einmal gut aus, wobei ich gespannt bin, wie sich das mit der Werbung weiter entwickelt. Aber irgendwie muss man ja das Geld reinbekommen.

Am da best man, I deed it!

Montag, April 21st, 2008

Luft holen, festschnallen, konzentrieren. Hier kommt einer der krassesten Freestyle-Battles.

Bei Iron Mic harmoniert einfach alles. Die Sendung, die Preisrichter und die Teilnehmer. Habe leider bisher nicht mehr zu Iron Mic gefunden.

Ein Prinz, der keiner sein wollte

Sonntag, April 20th, 2008

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Prince Paul dürfte zu den nicht so bekannten Produzenten dieser Tage gehören, obwohl er einerseits sehr lange produziert – hatte schon seine Finger bei der ersten De La Soul und Stetsasonic mit drinne –, andererseits viele Ausnahme-Projekte gemacht hat.

Was im so alles passiert ist auf seinem langen Weg, wie er zu seinem Namen kam und wie er über den ganzen Hip-Hop-Zirkus denkt, lässt sich im Interview mit Modern Fix nachlesen.

Dou gegen den Rest der Welt

Donnerstag, April 17th, 2008

Doug Egen hat vor ein paar Wochen ein eigenes Blog aufgemacht und präsentiert seine Funde aus dem Netz. Schwerpunkt legt er auf frei erhältliche Musik von nicht unbedingt so bekannten Leuten. Also nichts für die Leute, die nur kommerzielle und bekannte Sachen suchen, sondern eher für Leute, die sich freuen, dass es ein Netz abseits des Kommerzes gibt. Ob einem die Sachen dann gefallen muss man natürlich selbst entscheiden. Da Herr Egen eine gewisse Frequenz schaft einzuhalten, findet man schon ab und zu etwas interessantes dabei.

Für jemanden wie mich eigentlich ideal, da ich auf diversen Plattformen wie MySpace, Last.fm oder Jamendo nicht aktiv bin und so etwas gefunden habe, was den Bereich für mich vorfiltert und mir wieder Stoff zum Füttern von Suchmaschinen gibt.

Bin also gespannt, was Du sonst noch so ausgräbst, Doug. Wünsche Dir alles Gute und noch viele Funde.

Was soll das hier?

Donnerstag, April 17th, 2008

Eine Sache, die ich bisher in diesem Blog vernachlässigt habe, ist auch mal andere Blogs ins Spiel zu bringen. Ein Blog stellt für mich in erster Linie nicht eine Selbst-Beweihräucherung dar, sondern Kommunikation und Austausch mit Anderen. Diese geht zwar in der Regel von einer Person an viele, funktioniert also etwas anders als Foren, Mailing-Listen oder auch das Usenet, aber nichts desto trotz geht es weit über den Begriff Online-Tagebuch hinaus, den die deutschen Medien gerne abwertend benutzen.

Das ich etwas andere Blogs vernachlässigt habe und auch bisher mich nicht dazu durchringen konnte eine Blogroll zu machen, werde ich das so peu à peu nachreichen.

Wer etwas aufmerksamer war, dem wird vielleicht auch aufgefallen sein, dass sich ein paar Sachen hier ändern. Unter anderem habe ich mal angefangen, dem Blog eine eigenes Aussehen zu geben – was leider noch einen Moment dauert, da ich hier lieber schreibe als Pixel schiebe. Zu dem wird sich der Aufbau des Blogs etwas ändern. Da nicht jeder einen Feedreader benutzt und dadurch nicht immer alles mitbekommt, werde ich versuchen, die Aufbereitung der Beiträge etwas anders zu gestalten. Also nicht wundern die nächsten Wochen.

Ein Shook am Wochenende

Mittwoch, April 16th, 2008

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Am Wochenende flatterte die erste Ausgabe von Shook ins Haus. Ist zwar mittlerweile schon einen Moment draußen, aber da sich das Magazin hauptsächlich um Musik etwas abseits des Mainstream dreht, macht das eigentlich nichts.

Das Heft enthält eine interessante Mischung verschiedener Musikstile. Ein Schwerpunkt lässt sich schwer festlegen. Es ist weder nur Hip-Hop, Soul, Funk, Jazz, Latin, Asiatic oder Indian, sondern Shook schaft es, alles in einem Heft unter zu bringen, ohne das es wirklich stören würde.

So wie es aussieht, ist das Konzept auch, sich kurz zu halten. Kein Thema geht über zwei Seiten, wodurch die Artikel schnell zu lesen sind. Darüber kann man sich natürlich streiten, allerdings wird immer ein guter Überblick rübergebracht.

Wer sich selbst ein Bild machen will, der kann das Heft für 6,90 Euro inklusive Porto bei seen bestellen, was meiner Meinung nach nicht wirklich teuer ist.

Nach so einer ersten Ausgabe bin ich natürlich gespannt, ob es die zweite Ausgabe es schafft, da anzuknüpfen.

Die Grenzen suchen: Rahsaan Roland Kirk

Donnerstag, April 10th, 2008

Sehr wichtig ist es, egal auf welcher Art man kreativ ist, die Grenzen zu suchen. Einerseits die Eigenen, andererseits die des Genres, in dem man sich bewegt. Rahsaan Roland Kirk muss diesem Prinzip konsequent nachgegangen sein. Es macht nicht nur Spaß im zu zusehen, sondern es spornt auch an sich Gedanken zu machen, selbst näher an seine eigenen Grenzen zu kommen und neue Sachen zu finden.

Viele langweilige Lieder am Horizont

Mittwoch, April 9th, 2008

Die Demokratisierung der Musik geht weiter. Von der technischen Seite her gesehen kostet es heutzutage nicht mehr die Welt, Musik mit einer vernünftigen Qualität zu produzieren. Die meisten Musikprogramme bringen sogar soviele vorgefertigte Sachen mit, dass man sich noch nicht einmal unbedingt Gedanken um Rhytmus, Klänge oder ähnliches machen muss. Ein bisschen herumklicken und man bekommt vorgegaukelt, Bob Power würde vor der Mattscheibe sitzen.

Ohne Zweifel gibt jedes neues Hilfsmittel auch neue Möglichkeiten. Interessant sind solche Projekte wie MySong von Microsoft auf jeden Fall. Und das die Zahl der langweiligen Lieder und selbstüberzeugten Musiker zunehmen wird, dürfte wahrscheinlich auch sicher sein.

Wieviel die visuelle Umsetzung ausmacht

Dienstag, April 8th, 2008

Jeder der sich etwas Musik beschäftigt wird in dieser multimedialen Welt mitbekommen haben, dass das Video zu einem Musikstück das i-Tüpfelchen sein kann. Oder ein Lied erst wirklich interessant macht oder ohne gar nicht erst wirkt.

Richtig spannend ist es, verschiedene Videos zu einem Lied zu vergleichen, sofern einem die Gruppe die Möglichkeiten dazu gibt. Bei Frontier Psychiatrist von The Avalanches verändert sich meiner Meinung nach die Stimmung von depressiv-psycho

zu lustig-durchgeknallt

Welches man in diesem Fall besser findet, hängt wohl hauptsächlich vom eigenen Befinden ab.

Ein paar Soul-Discographien

Montag, April 7th, 2008

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Wenn man sich die Entwicklung einiger bekannter Gruppen anschaut, dann merkt man, dass diese eine starke Wandlung durchgemacht haben. Von Soul zu Funk zu Disco. Könnte man jedenfalls kurz so zusammen fassen. Einige haben es meiner Meinung sogar geschafft, sich der Zeit gut anzupassen oder waren sogar mit vorne dabei, wenn eine neue Richtung sich entwickelte.

Einen guten Überblick dazu bieten Discographien. Besonders um herauszufinden, was die Gruppe denn vielleicht sonst noch so gemacht hat. Das ist zwar manchmal enttäuschend, aber trotz allem interessant.

Am Besten ist es natürlich, wenn bei Discographien nicht nur die Veröffentlichungen aufgeführt, sondern auch noch die Cover dabei sind. Teilweise sehr spannend, wenn eine Gruppe über drei Jahrzehnte aktiv war, die Entwicklung der Cover zu sehen.

Eine Auswahl seiner Lieblinge mit dazugehörigen Informationen bietet Jens auf seiner Seite Soul Discographien.