Einträge für März, 2009

Herr von Grau ist nicht am Tanzen

Mittwoch, März 18th, 2009

Eine sehr stimmige Sache. Ein Text, der schnurstracks direkt auf das Thema Tanzen im Refrain hinarbeitet. Und dann keine hüpfenden Hühner oder ähnliches. Da bin ich ja mal auf die Scheibe von Herrn von Grau im April gespannt.

(Via Herr Merkt)

Was wäre eigentlich wenn…

Mittwoch, März 18th, 2009

… deutsche MCs weniger Plastikbeats hätten, sondern mehr so Beats wie bei der sich schnell zusammengeschustert anhörenden Zusammenarbeit von Tone, Curse und Olli Bango Tribute To Notorious?

(Via Curse)

Wenn man dem Drummer die Show stiehlt…

Donnerstag, März 12th, 2009

… – und das auch noch mit seinem eigenen Schlagzeug – dann heißt man vielleicht Stevie Wonder und ist blind.

Das Stevie Wonder ab und zu Auto gefahren sein soll, habe ich schon gehört. Aber das der Gute auch noch solche Durmsolos hinlegt.

(Via Testspiel)

Diggin im 21. Jahrhundert

Montag, März 9th, 2009

Jeder der sich etwas mit Sampeln beschäftigt kommt früher oder später zur Erkenntnis, dass es heutzutage längst nicht mehr so schwer ist, an rare oder ungewöhnliche Vorlagen zu kommen wie früher. Geschweige denn, sich darüber zu informieren.

Früher hat man noch fleißig auf dem Flohmarkt gewühlt und vielleicht mal auf der Plattenbörse vorbeigeschaut, falls ein Händler sich mal von Sachen trennen wollte, für die es in Deutschland einfach keinen Markt gab. Ideal also, um zum Beispiel alte Soulschinken abzugreifen. Was war das für ein Erlebnis, wenn man ein Sample auf einer Bob James-Platte gefunden hatte. Überhaupt einen neuen Namen kennen zulernen war etwas.

Und wie immer war früher alles besser. Alles was heutzutage in irgendeiner Form Wert haben könnte, soll einen horrenden Preis haben. Auf dem Flohmarkt sind kaum interessante Sachen zu finden. Und wenn, dann zu einem wahnwitzigen Preis. Weil dank Internet kann ja heutzutage jeder mal schauen, was denn die olle Scheibe vom Opa Wert sein könnte. Ob sie es auch ist, ist ja egal. Platten auf gut Glück kaufen ist teuer geworden. Und über eBay kann man sich meistens nur amüsieren.

Dank des Internets kann man auch mittlerweile sehr schnell zum Kenner werden. Kaum ein Sample, von dem nicht irgendjemand das Original kennt.

Aber ehrlich gesagt ist das ziemlich egal. Es kommt ja darauf an, eine Vorlage zu finden. Und das diese unbedingt von einer alten Scheibe aus einer Staub überzogenen Kiste sein muss, ist wahrscheinlich nur noch für Fanatiker wichtig.

Das Wichtigste ist es, etwas passendes zu finden und etwas Gutes daraus zu machen. Gut will ich jetzt gar nicht definieren. Aber anhand der Herkunft zu entscheiden, ob das Ergebnis gut ist, dass hat schon was von Sample-Rassismus.

Anstatt jetzt im Internet nach Sachen zu suchen, die man dann im echten Leben käuft oder es auch vielleicht lässt, kann man ja auch das Internet selbst als Quelle nehmen. Zum Beispiel YouTube.

Sehr witzige Sachen die Kutiman auf Thru You gemacht hat.

(Via Tautoko)