Einträge für Oktober, 2011

Wer war noch mal Joe Bataan?

Montag, Oktober 31st, 2011

Sonntag heißt Flohmarkt! Gestern war das letzte Mal für dieses Jahr wieder Finsterloher Flohmarkt, was einem Pflichttermin gleich kommt. Dank der aktuellen Preisentwicklung bei Vinyl auf Flohmarkt, die es erlaubt noch mehr auf Gutglück zu kaufen, war es diesmal wieder richtig spannend. 33er für 1 Euro und 45er für 50 Cent? Da erscheinen Wühlkisten mit 4 Euro schon fast wie Abzocke.

Beim Wühlen durch die Singles ist mir dann folgende Scheibe in die Augen gesprungen:

Wage schien ich mich daran zu erinnern, dass es irgendein kommerzielles Rap-Lied von damals sein musste, welches ich bisher wegen dem tollen Titel immer ignoriert hatte. Aber 50 Cent und auf der Rückseite die Instrumental-Version? Gebongt!

Zu Hause erwartete mich dann ein typischer 1979er Rap-Song:

Und genauso wie Rapper’s Delight basierend auf einem Disco-Hit aus den Siebzigern. Immerhin nicht Chic, sondern Got To Be Real von Cheryl Lynn:

Dürfte damit der erste Gewesen sein, der diesen Hit von damals verwurstete.

Aber im Gegensatz zu Sugerhill Gang, dachte der gute Mann wesentlich weiter und machte noch eine spanische Version:

Und wem aufgefallen ist, dass der nette Herr doch um einiges Älter als die Sugarhill-Jungens von damals gewesen sein musste, der braucht nur ein bisschen in der Geschichte zu wühlen und findet interessante Salsa-Soul-Funk-Crossovers wie dieses:

Der Mann hatte nämlich 1979 schon knapp 15 Jahre Musikbusiness auf dem Buckel.

Es hat lange gedauert,

Samstag, Oktober 1st, 2011

ich hätt nicht gehen sollen, ohne zwischendurch einen Griff in die Vollen. Überleg mal wieviele schlechte Artikel Du gelesen hast. Vorbei, weil meine Zeit wieder passt. (Frei nach Erich Barriere)

Die Geschwindigkeit der Zeit scheint sich exponential mit dem Fortschreiten des Alters zu erhöhen. Es ist ja nicht so, dass man nicht mehr lebt, sobald das große weite Netz keinen neuen digitalen Anhaltspunkt mehr von einem irgendwo erscheinen lässt. Auch wenn das manche Leute denken.

Der 3. Juli letztes Jahr war ein großer Tag. Aber nur für diesen Blog. Danach ging es dann voll Karacho zurück in die Arbeits- und Familienwelt. Ausgebucht. Selbstdarstellung vertagt.

Das letzte große musikalische Ereignis war unsere Party des Jahres im September darauf, die wie einige bemerkten, gar nicht mehr hier angekündigt war. Für dieses Jahr gibt es auch keine Ankündigung. Unter anderem, weil wir uns seit etwa einem Monat den Kopf wegen einem geeigneten Ort zerbrechen. Wahrscheinlich enden wir im Dezember am Schwanenteich und zapfen eine Laterne an und warten auf die Sheriffs. Mal sehen.

Aber genug der Entschuldigungen. Tonarm hat mich mit folgenden Video wieder irgendwie daran erinnert, dass eigentlich viel zu viel hier verloren geht. Warum? Das folgende Video zeigt nicht nur gut exemplarisch meine Verrenkungen letztes Jahr, sondern auch, wie schnell etwas verloren geht. Ich kann keine Seite mehr finden, von der ich dieses Video einbetten könnte. Da blieb mir dann leider nichts anders übrig, als mal mein ungenutztes YouTube-Konto zu nutzen.