Einträge für Kategorie ‘Musik’

Flöte und Beatbox geht immer

Freitag, November 23rd, 2007

Wenn ich mich richtig erinnere war Doug E. Fresh der Erste, der mit The Show die Melodie von Inspector Gadget verwurstete. Und damit einen Klassiker schuf.

Von Greg Pattillo gibt es eine Neuinterpretation inklusive Beatbox und Axel F Remix. Nebenbei erwähnt gibt es mittlerweile noch wesentlich mehr Sachen von ihm.

Und wer sich ein bisschen über seinen Horizont hinausbewegen will, sollte sich mal das Project anschauen, bei dem er mit dabei ist. Sehr interessant und mittlerweile mit eigener CD.

Samplen und Urheberrecht

Montag, November 19th, 2007

Nate Harrisons Audio-Installation von 2004 mit dem Namen Can I Get An Amen beschäftigt sich nicht nur mit dem bis zum Erbrechen gesampelten Amen Brother von den The Winstons, sondern geht ein Stück weiter zu dem Punkt, wer eigentlich die Rechte an diesem Sample hat oder haben sollte.

Sehr schwierig, dieses ganze Thema. Wenn ich überlege, dass ich bereits in den Achtzigern mit Samples herumspielte und bis heute keine vernünftige Antwort auf das Thema Samplen und Urheberrecht habe…

Scratchlopedia Breaktannica

Sonntag, November 18th, 2007

scratchlopedia-breaktannica.jpgNach langem warten brachte Thud Rumble jetzt endlich die Scratchlopedia Breaktannica heraus, eine DVD mit der Beschreibung von über hundert Techniken zum Kratzen. Der Name ist angelehnt an eine der bekanntesten Enzyklopädie, die Encyclopedia – Britannica. Und hinter der Sache steht der DJs DJ DJ Q-Bert, zu dem man in Turntablism-Kreisen seit gut 15 Jahren nichts mehr sagen muss.

Die DVD fängt mit einem kleinen Intro im typischen Q-Bert Trash-Stil an und danach landet man im Inhaltsverzeichnis der DVD. Hier kann man wählen, ob man sich alle Techniken anschauen, einen Index aller Techniken aufrufen oder Extras anschauen will. Die Credits dürften die meisten Leute nicht interessieren.

Beim ersten Mal wollte ich einfach mal alles anschauen. Was leider nicht so rund lief, da einige Techniken automatisch weiter gingen, andere nicht. Was auch störte, war die Navigation. Man kann zwar von einer Technik zur Vorigen, zur Nächsten, zum Inhalt und zum Index. Allerdings kann die Technik nicht angehalten werden. Um zum Beispiel die schnell durchlaufende Beschreibung sich in Ruhe durchzulesen. Warum die als Laufschrift realisiert wurde, ist mir ein Rätsel. Es gibt nur wenige Techniken, bei denen wirklich viel Text steht.

Die Technik selbst kann man nur im Vollbildmodus anhalten, falls man mal genauer hinschauen möchte. Wie man aber vom Vollbildmodus zurück zur Technik kommt – außer bis zum Ende zu warten -, habe ich bis heute nicht herausgefunden. Da waren dann die möglichen Tasten an meinem DVD-Player irgendwann erschöpft.

Insgesamt wirkte die Umsetzung der Navigation nicht überzeugend. Bei einer DVD gibt es zwar ziemliche Einschränkungen, was die Menüs betrifft, allerdings nervt es schon, wenn man auf einmal wieder im Inhaltsverzeichnis ist und sich von da aus wieder an die letzte Stelle hangeln muss. Der Hinweis auf den Prototyp V.1 im Intro kann man also wörtlich nehmen.

Auch etwas albern fand ich den Hinweis beim Crescent Flare, dass der auf einer anderen DVD erklärt wird. Und den Witz bei der Technik Illusions könnte mir auch mal einer erklären.

Ein weiterer Kritikpunkt an der DVD wäre die schwankende Qualität von Video und Audio. Auch wenn die DVD auf altes Buch getrimmt ist, entschuldigt das nicht, dass man teilweise denkt, da hätte eine bessere Webcam die Videos aufgenommen. Ein gutes Video auf alt oder rotzig getrimmt sieht anders aus. Sieht man mal vom Cover ab, wirkt die Gestaltung auf der DVD insgesamt etwas zweitklassisch. OK, der Trash- und Comic-Stil zieht sich durch viele Sachen bei Thud Rumble. Aber wenn man vom Cover ausgeht, verstehe ich nicht so ganz, warum der Inhalt so aussieht. Und was ich schon gar nicht verstehe ist, warum das Ding sich so lange verzögert hat. Die Videos sehen aus wie mal schnell bei einer Session aufgenommen und die DVD wirkt halt etwas hurtig zusammengeschustert. Wahrscheinlich hatte keiner mehr Bock, dass Ding noch später herauszubringen. Sonst verpasst man am Ende noch das Weihnachtsgeschäft.

Aber vergessen wir mal die Oberflächlichkeiten und schauen wir mal auf den Inhalt. Bei über 100 Techniken fragt man sich: Wo kommen die denn alle her? Da auf der DVD nicht nur die Grundtechniken wie Baby, Transformer und Flare beschrieben werden, sondern auch Kombinationen und Variationen, sind da locker 100 drinne. Die Auswahl ist ganz gut gelungen und interessant. Auch gut ist, dass einige andere DJs, wie zum Beispiel DJ Rafik, diverse Techniken zeigen. Was ein bisschen schade ist, dass einige Techniken dabei sind, die bestimmten DJs zugeordnet werden, diese ihre Techniken aber nicht vorführen. Hätte wahrscheinlich das Budget gesprengt.

Die Extras verstehe ich nicht so ganz. Sind eigentlich nur ein paar Beispiele von Kratzern, die es scheinbar nicht in den normalen Teil geschafft haben. Einige davon sogar mit der gleichen Aufmachung, wie die normalen Techniken in der Enzyklopädie. Bagdad. Na ja. Wahrscheinlich sollen das die berühmten geschnittenen Szenen sein. Ich bin bei DVDs der Meinung, entweder richtige oder gar keine Extras. Das stört mich anderen DVDs auch, wenn da nur mal schnell was als Extras deklariert wurde.

Was man ganz klar sagen sollte: Es ist keine Lern- oder Übungs-DVD. Die Beschreibungen der Techniken sind kurz und nur gleich verständlich, wenn man sich schon auskennt. Es ist in erster Linie etwas zum Nachschlagen oder ein bisschen stöbern, um sich Inspirationen zu holen.

Alles in allem setzt Q-Bert trotzdem mal wieder Maßstäbe. Das tat er unter anderem bei der DMC, mit seinen Battle-Platten, seinem Film Wave-Twisters, dem QFO und seinen Nadeln. An der Umsetzung der Scratchlopedia hapert es meiner Meinung nach zwar, allerdings enthält die DVD soviel Wissen zum Thema Turntablism, dass man das erst einmal ignorieren sollte. Schon alleine deswegen, weil es keine Alternative gibt. Und hoffen wir mal, dass der Hinweis auf den Prototyp ernst gemeint war.

Auch sollte man es Q-Bert zugute halten, dass er dieses Wissen teilt. Ich weiß nicht, wie viele DJs es da draußen gibt, die jeden kleinen Furz, den sie entdecken, für das achte Weltwunder halten und daraus eine Geheimwissenschaft machen. Q-Bert wäre wahrscheinlich nicht da, wo er ist, wenn er sein Wissen nicht mit anderen geteilt hätte.

Klassisch gut: HipHop trifft Violine

Montag, August 13th, 2007

Da will ich gar nicht so viel darüber sagen. Hinschauen und Anhören: HipHop trifft Violine.

Schutzlos auf Zeit

Freitag, August 10th, 2007

Apple hat ja einiges aufgewirbelt, nachdem bei iTunes Lieder ohne Kopierschutz heruntergeladen werden können. Ja, ja, bei einigen kleinen Labels gab es das schon vorher. Langsam gehen auch andere Große an dieses Thema heran. Das die teilweise unsicher sind, merkt man daran, dass die so etwas testweise erst einmal machen wollen. Universal zum Beispiel. Was aber immer bei dem Thema Musik untergeht ist, wie das denn eigentlich mit all den Sachen aussieht, die nicht offiziell digital vorliegen? Da gibt es viele Schätze, die man nicht unbedingt mehr analog bekommen kann. Klar ist das für die Industrie uninteressant, solange man damit kein Geld verdienen kann. Da müsste sich schon der Gesetzgeber mal Gedanken machen.

Wake-Up-Show-Mitschnitte

Montag, August 6th, 2007

Es ist immer interessant zu hören, was andere auf dem Plattenteller treiben und im Radio als Show ablassen. Aladdin, Babu, Revolution und Kut Masta Kurt-Mitschnitte aus der Wake-Up-Show, der legendären Radio-Show. Babu und Revolution wirken ein bisschen zu sehr vorbereitet für eine Live-Radioshow. Da ist Aladdin im vergleich herrlich rotzig. Kut Masta Kurz ist zwar interessant durch die Gegenüberstellung von original und geklauten Lied, allerdings kommt da weder das Eine noch das Andere gut zur Geltung. Ist ein bisschen zu sehr fast-food-mäßig.

Ultimate Breaks & Beats 8

Freitag, August 3rd, 2007

Ich dachte ja, dass sich mit der Nachpressung alles mit diesem ominösen Ding geklärt hatte. Weit gefehlt. Beim Stöbern nach Breaks & Beats bin ich beim Eintrag bei Wikipedia zu Ultimate Breaks & Beats darüber gestolpert, dass das Ding scheinbar mit zwei verschiedenen Tracklistings existiert.

Zuerst dachte ich, OK, haben die Jungs doch die rechtlichen Sachen nicht klären können. Aber es kam noch besser. Bei Discogs gibt es drei verschiedene Einträge zu dieser Platte. Der erste Eintrag entspricht der Nachpressung. Der Zweite dem Tracklisting, welches auf Wikipedia für das Original-Release angeben wird. Und der Dritte? Ein komplett anders Tracklisting, was auch noch von Labelscans untermauert wird. Es erscheinen ein paar Lieder, die auf anderen Ausgaben der Serien zu finden sind. Und zwar später, was eigentlich nicht so abwegig erscheint, wenn die Platte aus dem Verkehr gezogen werden musste.

Tja, Lenny Roberts kann dazu leider nicht mehr gefragt werden. Im Zweifelsfalle bei Breaks sollte man ja Biz fragen. Oder wie war das?

Plattencover und Heile Welt

Donnerstag, August 2nd, 2007

Wenn man sich heutzutage Plattencover anschaut – OK, meistens sind es heutzutage CDs oder das Cover-Bild im Musikprogramm – dann wird man darauf eines sicher nicht mehr finden: Eine Heile Welt wie in den 60er. Ein interessante Sammlung zu alten Plattencovern gibt es bei 317X. Fehlt nur noch, dass man nach Samples wühlen kann.

Rhodes Overkill

Mittwoch, August 1st, 2007

Das Rhodes hat einfach nur einen coolen Klang. Mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Sehr viele schöne Samples und sogar ein paar Videos von einigen Größen, die es spielen, gibt es bei Rhodes Tunes. Und wem das alles zu wenig ist, der findet unter Links weitere interessante Seiten zu dem Thema.

Afrikanischer Hammer Funk

Samstag, Juli 21st, 2007

Wer auf raren Funk steht, sollte hier auf jeden Fall mal reinschauen: Voodoo Funk. Sehr spannend.