Einträge für Kategorie ‘Netz’

Hobbythek-Plattenspieler

Dienstag, September 22nd, 2009

Papierplattenspieler

Ich hätte da mal was vorbereitet, wenn es für Simon Elvins Papierplattenspieler eine entsprechende Anleitung geben würde. Aber so muss man sich selbst erst einmal in die Physik und Statik reinbasteln. Ist also nichts mit mal schnell einen Plattenspieler mit den Kindern basteln.

(Via Kraftfuttermischwerk)

Fretless Fader Midi Prototype? Haben!

Montag, Februar 23rd, 2009

Ha ha! Noch nicht einmal März und ich weiß mein Weihnachtsgeschenk schon. OK, keine großen Worte, sondern einfach selbst anschauen, was man mit einer genialen Idee aus einem Mischpult und Fader herausholen kann.

(Via Crosstown)

Megamixe – kennt die noch jemand?

Samstag, Februar 21st, 2009

Mixtapes gibts an jeder Ecke. Doch das sich jemand wirklich die Mühe macht, ein Megamix zu machen, kommt nicht so oft vor. Und dann auch noch 90 Minuten aus 600 Hip-Hop-Instrumentalen? Wirklich was zum Reinhören und Lernen:

Bobby Corridor – Hip Hop Megamix

Und im Gegensatz zu sonst gibt es sogar mal ein Tracklisting.

HHNoise Ausgabe Null

Mittwoch, Dezember 10th, 2008

So, da heute überhaupt kein weihnachtlicher Tag war auch nichts über Weihnachten. Stattdessen ist auf meinem Radar HHNoise Ausgabe Null gelandet. Auch wenn ich es noch nicht ganz gelesen habe, sieht es vom Inhalt her ganz gut aus.

Einziger Kritikpunkt wäre das Lesen des Ganzen. Ist zwar nett verpackt als Flash, aber für mich zum ungestörten Lesen gar nicht geeignet. Damit meine ich nicht die Hintergrundmusik, sondern die Texte.

Da es sehr textlastig ist, ist es schade, dass es am Bildschirm nicht so gut lesbar ist. Das Blättern gönnt sich immer eine Auszeit um die nächste Seite nachzuladen – Jungs, wie schnell soll denn eigentlich meine Internetverbindung sein? – und die Schrift ist zum Bildschirm lesen auch nicht so dolle. Da ich viel am Bildschirm lese, stört es doch, dass ich nicht meine normale Lesegeschwindigkeit erreichen kann.

Via DJ Kitsune

1 Jahr Cuzzle Mixtapes

Dienstag, Oktober 28th, 2008

Vogelfutter war schon immer bescheiden. Ohne großes Tamtam wird schon mal der erste Geburtstag mit einem neuen Mixtape eingeläutet: Vogelfutt meets Cutwalk. Nach dem ganzen Dancehall mal wieder Hip-Hop. Der erste Eintrag ist zwar erst vom 1. November, aber trotzdem herzlichen Glühstrumpf.

Plattenspieler zum Mitnehmen: Scratchophone

Montag, Oktober 27th, 2008

Scratchophone

Wer sich schon immer geärgert hat, dass er nicht die passende Ausrüstung hatte, um bei seinen Kumpels im Park mitzutrommeln: Diese Zeiten sind vorbei. Das Scratchophone erreicht seinen Endstatus. Ein umgebauter Vestax-Plattenspieler mit Pro-X-Fader im tragbaren Gehäuse.

Im Gegensatz zum QFO sieht es bequemer und bühnentauglicher aus. Das Ding wird es offiziell wahrscheinlich nie zu kaufen geben, aber vielleicht veröffentlicht DJ Fade Wizard ja eine Anleitung zum Selbstbau. Dürfte allerdings etwas aufwendiger sein als ein Billy-Regal.

Kraftwerk und seine Musik-Maschinen

Donnerstag, Oktober 23rd, 2008

Kraftwerk hat wahrscheinlich jede moderne Musikrichtung beeinflusst, was ich eigentlich ziemlich beeindruckend finde. Beeindruckend ist auch, dass Kraftwerk bereits in den Siebzigern komplett auf elektronische Musikerzeuger umgeschwenkt sind, als Dein Vater wahrscheinlich noch mit seiner Klampfe versuchte, die großen Jungs in der Schulband zu beeindrucken.

Sehr spannend finde ich dann, wenn sich jemand die Mühe macht, und zusammenstellt, womit Kraftwerk damals gearbeitet hat. Marco Duarte und Dante De Conti haben sich hingesetzt, und die benutzen Musikinstrumente sortiert nach Jahrzehnten aufgelistet. Ist aber nicht nur eine einfache Liste, sondern es gibt Links zu weiterführenden Informationen oder dem Hersteller der Geräte.

Wer lieber Knöpfen drückt, Regler dreht und schiebt, und sich nicht für den ganzen neumodischen Kram interessiert, der kommt hier auf seine Kosten. Jedenfalls bis so Ender der 90er. Aber da wurde alles nur noch mit Computer gemacht.

Kraftwerk Setup

Damu streift durch New York

Mittwoch, Oktober 22nd, 2008

Große Konzerte? Wozu. MPC an eine Box und los gehts. Damu The Fudgemunk machts vor. Macht er scheinbar schon den ganzen Oktober.

Hip-Hop-Magazin Fund

Sonntag, Oktober 19th, 2008

The Find Issue OneEin Magazin ist etwas ganz eigenes. Trotz Internet gibt es immer noch Menschen, die ein Magazin aus dem Boden stampfen. Einfach, weil eine normale Internetseite dieses Magazin-Gefühl schwer vermitteln kann. Ein Magazin, welches es dann nur im Internet als PDF gibt, erreicht zwar nicht ganz dieses Gefühl, aber es wird meiner Meinung nach besser diese Einheit erreicht. Und man hat mehr Zeit zu experimentieren, bevor die Herstellungs- und Vertriebskosten das meistens nicht existierende Geld auffressen. Was für den Leser auch wieder von Vorteil ist, da der Inhalt nicht ganz so stark von kommerziellen Interessen bestimmt wird.

The Find ist so ein Magazin und ich bin wirklich gespannt, wie sich das Ding entwickelt. Zum Beispiel das Layout. Das wirkt ein bisschen wie ein Hybrid. Nicht wirklich Magazin-Layout, aber auch nicht so wirklich zum Bildschirm lesen geeignet. Ist allerdings bei der Bandbreite an Bildschirmauflösungen heutzutage auch nicht so einfach.

Vom Inhalt her wird eine Mischung aus bekannten Namen, weniger bekannten Namen und unbekannten Namen versucht. Neben aktuellen Themen, gibt es natürlich auch historisches, auf neudeutsch Old-School. Es gibt sogar eine Rubrik „Ausländischer Hip-Hop“. Logisch, sind ja alles Amis – Nord oder Süd? –, die das Magazin machen. Schmunzeln musste ich beim Titel „Internationales Interview“. Da musste der Kanadier Shad herhalten. Wäre ungefähr so, wie wenn ich unter dem Titel jemand aus Österreich interviewen würde.

Jedenfalls habe ich jetzt ein paar neue Namen, von denen ich mir mal die Musik zu Gemüte führen werde. Mal sehen, wie es weiter geht.

C64-Musik als MP3

Mittwoch, Oktober 15th, 2008

Auch wenn ich mich immer noch mit alternativen Steuerungsmöglichkeiten beschäftige, hier mal was ganz anderes.

1982 brachte eine Firma die Commodore hieß, einen Computer mit der Zahl 64 auf den Markt. Dieser wurde der Einfachheit halber C64 genannt. Dieses aus heutiger technischer Sicht unspektakuläre Gerät hatte einen kleinen Chip eingebaut, dessen Audio-Fähigkeiten exterm beschränkt waren. Nichts destotrotz gelang es kreativen Programmieren, diesem Gerät nicht nur faszinierende Geräusche zu entlocken, sondern auch beeindruckende Kompositionen mit nur drei Soundgeneratoren zu erzeugen. Die Ultimative Sammlung dieser sogenannte SID-Musik – SID war der Name des Soundchips – gibt es auf HVSC.

Diese Musik kann man sich auf fast jedem System heutzutage mit entsprechenden Programmen anhören. Was allerdings nicht unbedingt hundertprozentig dem Original gleich kommt. Einen analogen Sound-Chip zu emulieren ist nicht so einfach.

Damit konnte sich jemand überhaupt nicht abfinden und hat sich hingesetzt, die gesammte HVSC-Sammlung als MP3 von einem C64 zu überspielen. Da es von dem SID verschiedene Versionen gibt, hat er die ganze Prozedur für jede Chipversion gemacht. Das bisherige Ergebnis sind 150714 MP3-Dateien. Und wie er überhaupt diesen Wahnsinn gehandhabt hat, beschreibt er in Text und Bild auf der FAQ-Seite des Projektes.

Via Mail von gfk