Einträge für Kategorie ‘Netz’

Die Samplequellen der Beastie Boys

Sonntag, Oktober 12th, 2008

Nachdem Casio Hardcore es schon angekündigt hatte, hat er dieses Wochenende seine Arbeit zum Thema Samplequellen der Beastie Boys abgeschlossen. Ein paar Kleinigkeiten fehlen zwar – warum gerade Jimmie Walker ist mir ein Rätsel – aber insgesamt eine sehr ausführliche Übersicht mit einigen Überraschungen. Viel Spaß beim Wissen auffrischen.

Nachtrag: Travis Baker und DJ AM

Samstag, Oktober 11th, 2008

So ist das, wenn man aus Zeitgründen nicht mal schaut, was denn die Jungs sonst noch so treiben. Nachdem ich bei Testspiel gelesen habe, dass die Jungs einen heftigen Flugzeug-Unfall hatten, habe ich nochmal ein bisschen geschaut. Die Beiden sind glücklicherweise mit ihrem Leben davon gekommen, müssen sich allerdings davon erst einmal erholen. Andere hat es da leider böser erwischt. Denen ist die aktuelle Startseite von Travis Baker und DJ AM gewidmet.

Wem das Video gefallen hat, der findet ein Mixtape im selben Stil auf deren Seite zum Herunterladen, was mich ein bisschen an meine Sessions mit Schlagzeugern erinnert. Die Sessions waren zwar weniger mixtape-mäßig sondern mehr Gekratze. Aber das Zusammenspiel mit einem guten Schlagzeuger macht einfach Spaß.

Soundtrack fürs Wochenende

Freitag, September 19th, 2008

Sehr schöne und interessante Soul/Funk-Mischungen, die mal nicht die üblichen Verdächtigen in der Liste haben, werden aufgefahren bei 100 Limousines. Inklusive Titelangabe und teilweise mit Originalcovern oder -labels.

Hip-Hop ist voller Ärsche

Samstag, August 30th, 2008

Da hat es sich tatsächlich jemand zur Aufgabe gemacht, und die einzelnen Musikstile auf Erwähnung von Körperteilen untersucht. Die Studie kann man zwar schlecht nachvollziehen, da weder die Lieder noch die Auswertung konkret dargestellt werden, aber so eine wirkliche Überraschung gibt es nicht dann doch nicht. Und das Hip-Hop ein größeres Vokabular benutzt als anderen Musikarten, liegt schlicht und ergreifend an der schiren Menge an Text.

hrXXL? Dopebeats? Schon so alt?

Montag, August 25th, 2008

Raider hieß dann Twix und es änderte sich nichts. hrXXL wurde zu YOU FM. Und Dopebeats? Wer die Antwort dazu weiß, bitte melden. Und wer keine Ahnung hat worum es geht oder doch etwas weiter außerhalb Hessens wohnt, der bedankt sich bitte bei DJ Kitsune dafür, dass er das Dopebeats Promo Mixtape online gestellt hat.

Ay Caramba, we das funkt

Donnerstag, August 7th, 2008

Für Windooze-Jünge eher uninteressant, aber vom meiner Meinung nach besten Webreadio WEFUNK gibt es mittlerweile eine Widget für das Dashboard von Mac OS X. Bin ich heute mal drauf gestolpert, nachdem ich mal wieder auf der Seite war anstatt nur die Musik zu hören. Das Widget zeigt die aktuellte Playlist der Show an und hinterlegt die gespielten Künstler mit Links zur Learn & Own-Funktion der Seite, die alle Möglichen Informationen zu diesen heraussucht. Letztere Funktion ist natürlich jedem zugänglich und vielleicht erbarmt sich ja jemand, das Widget für andere Systeme anzupassen.

Geschichtsstoff fürs Wochenende

Freitag, Juni 20th, 2008

Das Lodown Magazin hat in seiner Rubrik Loradio eine nette Serie mit Mixen zum Thema Rap-Geschichte. Angefangen von 1979 bis 1986 reisen unter anderem Marc Hype und DJ Scientist durch die Zeit und legen die Platten aus den entsprechenden Jahrgängen auf. Für alte Säcke genau richtig, um sich wieder an einige vergessene Hits zu erinnern. Für die Jugend um mal etwas Inspiration zu holen. Ideal um die Rotation fürs Wochenende anzupassen.

Adtunes: Beta ernst gemeint

Montag, Juni 9th, 2008

Wer hätte das gedacht. Nachdem ich auf Heise gelesen hatte, dass es jemand mit kostenloser und gleichzeitig legaler Musik versucht – finanziert natürlich durch Werbung – meldete ich mich gleich bei adTunes an. Eigentlich dachte ich, dass ich da sowieso nicht reinkomme, da geschlossene Betas meistens überlaufen sind und dauern. Aber oh Wunder, ein paar Stunden später trudelte tatsächlich meine Freischaltung ein. Also hingesetzt und ein bisschen gestöbert.

Beta ist noch ernst zu nehmen. Wenn die Jungs dieses Interface auf die Welt loslassen würden, dann würde es nur benutzt, weil die Musik kostenlos und legal ist. Sicher explodiert bei Betas immer irgendwo etwas. Das Abmelden funktioniert bei mir nicht richtig. Die Werbung rechts ruckelt hin und her – das geht meines Wissens selbst auf IE6 ohne Javascript fix und ohne ruckeln. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Firefox 2 unter Mac hat Darstellungsfehler und schmiert irgendwann ab. Mit Safari läuft alles entspannter. Internet Exploder habe ich nicht ausprobiert, da dies sowieso der am Besten unterstützte Browser sein dürfte.

Doch vergessen wir mal das alles, was alles noch ausgebügelt werden kann, wie zum Beispiel hochgerechnete Cover mit grottiger Qualität und doppelte Einträge bei Künstlern und Labeln oder manche Umlautprobleme.

Auch wenn es jetzt kurz technisch wird, adTunes versucht sich an einem Ein-Seiten-Interface mit viel Javascript oder wie man heute so schön sagt: Ajax. Das ist an sich keine schlechte Idee, da so der Player im Hintergrund weiterlaufen kann, während man im Katalog stöbert. Aber irgendwie ist die Umsetzung noch nicht so knorke. Da mehr Informationen dargestellt werden sollen, als auf üblichen Bildschirmen Platz ist, springt die Seite bei der Bedienung hoch und runter. Wenn man gerade ein Album gefunden hat und mal kurz die einzelnen Titel durch hören will, nervt das ungemein, da immer wieder hoch zum Player gesprungen wird.

Überhaupt empfand ich dieses Hin- und Herspringen bei der Bedienung destruktiv, da ich mich ständig neu orientieren musste. Selbst nach einigem Kennenlernen der Bedienung hat man nicht das Gefühl, dass es flüssig läuft. Dass bei jedem Klick im Hintergrund noch tausende von Anfragen über das Netz laufen, tut seinen Rest. Hier gibt es meiner Meinung nach noch viel Verbesserungsmöglichkeiten. Wer iTunes als Vorbild für den Namen nimmt, der sollte sich auch eine Scheibe an der Benutzerführung abschneiden.

Also bisher ist die Benutzung nichts für Leute wie mich. Immerhin geht die Zurückfunktion des Browsers. Bei Aufruf in einem neuen Tab versagt das Ganze natürlich.Die Suche leidet leider an der Benutzerführung. Irgendwie findet man etwas, aber ich hatte teilweise das Gefühl, dass hätte auch schneller gehen können. Dass man nicht immer etwas findet, liegt unter anderem daran, das der Katalog bisher scheinbar auf BMG Sony beschränkt ist. Das kann man dann adTunes weniger ankreiden. Ist zwar schade, aber vielleicht tut sich da was. Plattenfirmen für den Vertrieb im Internet zu überzeugen soll ja nicht so einfach sein.

Hier fällt übrigens wieder ein Schwachpunkt auf, den man bei vielen anderen Anbietern finden kann. Aktuelle Hits sind ohne Probleme zu finden. Evergreens, die neu aufgelegt wurden natürlich auch. Wenn es allerdings etwas spezieller wird, dann sieht es finster aus. Leider.

Nebem dem Suchen gibt es eigentlich nur noch die Funktion Channels. Hier kann man eigene Listen mit Liedern anlegen. Das wars. An der Bedienung dazu könnte man auch noch arbeiten. Ob hier geplant ist, dass man diese Channels auch anderen Benutzer zur Verfügung stellen könnte, zum Beispiel auch eigene Radio-Channels, ist bisher nicht ersichtlich. Für den Erfolg dürfte das wahrscheinlich ein wichtiger Punkt sein.

Die Qualtität habe ich jetzt nicht auf Herz und Nieren geprüft. Es sollen 320er MP3s durch die Leitung gehen, was beim ersten Hinhören tatsächlich sein könnte. Und hier kommt dann auch wieder das übliche Problem von heute auf. Einige Sachen sind einfach überkomprimiert und man wünscht sich dann eher die Vinylversion, die etwas natürlicher rüberkommt, anstatt der vergewaltigten Digitalversion.

Einen seltsamen Punkt gab es noch bei ein paar Liedern. Sie funktionierten nicht. Als ich dann mal im Hintergrund geschaut hatte, was denn da passiert, war zu sehen, dass WMA statt MP3-Dateien aufgerufen wurden. Und dass das so einfach ersichtlich war lässt mich vermuten, dass es wahrscheinlich sehr schnell jemanden geben wird, der einen Downloader für diese Seite bastelt.

Denn Downloaden kann man logischerweise die Musik nicht, da diese über Werbung finanziert wird. Neben der Bannerwerbung gibt es noch eingeblendete Videos, die irgendwann mal dazwischen geschaltet werden. Mehr ist mir bis jetzt noch nicht aufgefallen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass wenn man mal einen Channel zusammengebastelt hat, was zur Zeit meiner Meinung nach nicht besonders reibungslos geht, sich die Seite als persönliches Radio eignet. Zu mehr eigentlich nicht, da man die Sachen offiziell nicht auf andere Datenträger übertragen kann. Zum Stöbern um neue Musik zu finden taugt es nur bedingt, da es keinerlei Community-Funktionen gibt, noch irgendwelche Empfehlungen vom System. Hier kann man dann höchstens über die Labels gehen.

Flickr hatte ja ziemlich lange ein Beta im Namen. Funktionierte allerdings tausendmal besser. Bei adTunes ist Beta noch Programm, nicht nur in Bezug auf Abstürze oder Fehlfunktionen. Die Bedienung sollte dringend überarbeitet werden. Sogenannte Web2.0-Techniken zu benutzen reicht nicht aus. Übersichtlichkeit und soziale Elemente sollten ebenfalls nicht fehlen. Die Idee an sich ist OK und da sie die ersten am Markt sind, dürften die Chancen gut sein. Mal sehen.

Nachtrag: HA! Habe doch tatsächlich was übersehen! Und zwar auf der Startseite irgendwo unten. Da gibt es Popular Albumchannels und Popular Userchannels. Sieht irgendwie schon mal ein bisschen nach einem sozialen Element aus. Jedenfalls etwas, womit vielleicht neue Musik gefunden werden kann. Ich klicke also tausend mal auf meinen Userchannel und lande dann auf der Startseite? Sonst noch was übersehen? Mensch, was eine Oberfläche.

Ein Prinz, der keiner sein wollte

Sonntag, April 20th, 2008

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Prince Paul dürfte zu den nicht so bekannten Produzenten dieser Tage gehören, obwohl er einerseits sehr lange produziert – hatte schon seine Finger bei der ersten De La Soul und Stetsasonic mit drinne –, andererseits viele Ausnahme-Projekte gemacht hat.

Was im so alles passiert ist auf seinem langen Weg, wie er zu seinem Namen kam und wie er über den ganzen Hip-Hop-Zirkus denkt, lässt sich im Interview mit Modern Fix nachlesen.

Dou gegen den Rest der Welt

Donnerstag, April 17th, 2008

Doug Egen hat vor ein paar Wochen ein eigenes Blog aufgemacht und präsentiert seine Funde aus dem Netz. Schwerpunkt legt er auf frei erhältliche Musik von nicht unbedingt so bekannten Leuten. Also nichts für die Leute, die nur kommerzielle und bekannte Sachen suchen, sondern eher für Leute, die sich freuen, dass es ein Netz abseits des Kommerzes gibt. Ob einem die Sachen dann gefallen muss man natürlich selbst entscheiden. Da Herr Egen eine gewisse Frequenz schaft einzuhalten, findet man schon ab und zu etwas interessantes dabei.

Für jemanden wie mich eigentlich ideal, da ich auf diversen Plattformen wie MySpace, Last.fm oder Jamendo nicht aktiv bin und so etwas gefunden habe, was den Bereich für mich vorfiltert und mir wieder Stoff zum Füttern von Suchmaschinen gibt.

Bin also gespannt, was Du sonst noch so ausgräbst, Doug. Wünsche Dir alles Gute und noch viele Funde.