Einträge für Kategorie ‘Offline’

Mal anders feiern

Freitag, Januar 23rd, 2009

Obacht. Morgen gibt es mal eine Veranstaltung die überhaupt nicht für Club-Gänger geeignet ist. Und schon gar nicht für Freunde der brutalen Bühnenshows

Wer morgen zuviel Zeit hat und mal seltsame Hip-Hop-Allüren sehen möchte, der kommt einfach nach Gießen. Fragt mich nicht, was euch erwartet. Ich habe keine Ahnung. Ich lass mich überraschen.

Und bis jetzt ist, soviel ich weiß, der komplette Flyer trotz Krankheit vertreten. Also Aspirin Complex und Taschentücher zum auf die Bühne schmeißen mitbringen. Dann geht’s auch vielleicht ein bisschen länger.

Wer wird diesmal König?

Mittwoch, Oktober 1st, 2008

Ganz frisch aus der Kiste: King Of The Beats – The Challenge Returns. Das Ding war jetzt knapp zwei Wochen unterwegs. Da ist man zweimal überrascht, wenn man es vergessen hat. Hätte mittlerweile eher darauf getippt, dass die 500 Kopien weg sind.

Worum es geht? Ein Wettkampf, bei dem Herausgefunden werden soll, wer die besseren Beats macht. Unter anderem mit der Vorgabe, nur 20 Pfund auszugeben. Vorbild ist der Film King Of The Beats von 1999, der mit dem Beat Battlen anfing. Unter anderem sind dabei das Urgestein DJ Pogo, DJ Devastate von den legendären Demon Boyz und Mr. Thing.

Wer sich nicht viel darunter vorstellen kann, der sollte sich die Trailer dazu anzuschauen. Ich muss jetzt erst einmal Chips besorgen.

Skoll, Miss Sophie!

Sonntag, September 7th, 2008

90 Jahre haben wir schon lange hinter uns. Und damit das so bleibt, schmeißen die alten Säcke dieses Jahr wieder die letzten Jahrzehnte Hip-Hop auf die Teller. Also so wie jedes Jahr im September.  Zeigt euch, wie Svenos sagen würde.

Isaac Hayes tot

Montag, August 11th, 2008

Isaac Hayes starb gestern mit 65 Jahren in seinem Haus in Tennessee (Spiegelartikel). Damit verlässt ein weiterer einflussreicher Musiker der afroamerikanischen Musik die Bühne endgültig. Am bekanntesten dürfte sein Titellied zu Shaft sein. Was wahrscheinlich jeder den ich kenne schon auf irgendeine Art und Weise mal gesampelt hat.

Neben den Filmmusiken hat er auch geschauspielt, teilweise sogar beides in einem Film gemacht, wie zum Beispiel bei Tough Guys, dessen Titelmelodie von Geto Boys für „My Mind is Playing Tricks on Me“ benutzt wurde. Meine Lieblingsszene aus dem Film ist die, wo er Lino Ventura Spiegelei auf einem Bügeleisen macht. Warum die Szene auf meiner deutschen DVD fehlt weiß ich zwar nicht, aber glücklicherweise besitzte ich die Szene noch auf VHS.

RIP Isaac Hayes.

Ich geh offline am Samstag

Dienstag, Juli 29th, 2008

Wenn alles klappt, schaue ich am Samstag mal auf dem Mühlstraßenfest vorbei und kuck mal, was die Jugend so treibt. Mal sehen wie sich die lokalen DJs und Hip-Hop-Matadore so schlagen. Line-Up gibts beim obigen Link.

Als es noch kein Internet gab

Mittwoch, Juni 18th, 2008

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Da fällt es einem wie Augen von den Schuppen, wenn man mal wieder aufräumt und über diverse Dinge stolpert. Ein Dokument historischer Bedeutung, wahrscheinlich nicht nur für mich, sondern auch für einige andere, war das für damalige Zeiten unglaubliche Buch »HipHop. Rap. Graffiti. Scratching. Break-Dance.« Womit ich mich dann auch wieder daran erinnerte, warum ich früher Hip-Hop als HipHop geschrieben habe, was ich mittlerweile gar nicht mehr nachvollziehen kann.

Die Autoren Rapneck Ossi und Ziggie Moondust – kein Scherz, steht so auf dem Cover – machen ein Streifzug durch die aktuelle Hip-Hop-Szene. Und zwar die des Anfangs der Achtziger Jahre. Das Buch ist von 1984 und ich habe es ein paar Jahre später im Wühltisch bei Wertkauf gefunden. Das Ding begleitet also meine Laufbahn mittlerweile etwa zwanzig Jahre und bot am Anfang einen unglaublichen Schub an Informationen und Einblicke in eine Kultur, die ich bis dato hauptsächlich von Platte kannte.

Das ganze Buch hielt ich schon immer für ein zweischneidiges Schwert. Aufgrund des Verlages – Bastei Lübbe waren doch die mit den Comics und den Romanen? – und der Schreibweise des Buches, zweifelt man manchmal ein bisschen am Inhalt. Wobei sich im Laufe der Zeit herausstellte, dass es da gar nicht so viel zu meckern gibt. Das Ganze kam halt zur Zeit der ersten kommerziellen Hip-Hop-Welle in Deutschland raus und hatte eben das jüngere Publikum im Visier.

Am interessantesten waren und bleiben die Worterklärungen. Und natürlich die Discographie, bei der die Autoren einige wichtige Scheiben aufführen. Alleine deswegen macht es Spaß, den alten Schinken mal wieder durchzugehen. Die Geschichten der einzelnen Akteure findet man größtenteils mittlerweile im Internet ausführlicher und sachlicher, da die Leute von damals mittlerweile etwas realistischer geworden sind.

Wenn ihr also zufällig über das Buch stolpert, kann nicht schaden es in seiner Sammlung zu haben. Besonders weil es meines Wissens nach auf weiter Flur in den Achtzigern alleine da steht.

Die Werbung, die nicht auffällt

Dienstag, Juni 10th, 2008

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Normalerweise denkt man ja, dass Werbung auffallen muss, um auch wahr genommen zu werden. Das ist allerdings schon lange nicht mehr so. Beispiel Schleichwerbung bei Wetten Dass oder in diversen Hollywood-Filmen, in denen – oh Wunder – die Guten oft einen Mac benutzen.

Das Zauberwort heißt schon seit längeren Mehrwert. Krombacher rettet 1m² Urwald für jeden Kasten Bier. Da fällt es doch gleich einfacher, sich die Hirnzellen wegzuballern. Dass der beste Umweltschutz meistens der ist, wo Resourcen geschont werden, darüber kann man natürlich streiten. Wer bezahlt schon Krombacher dafür, dass die ihre Herstellung einstellen? Keiner. Aber dafür, dass die Ihre Kohle in der Welt gut anlegen.

Dieser Mehrwert zieht sich durch alle Branchen. Glaubt wirklich jemand, dass die Krankenkasse ganz selbstlos ein Kundenmagazin herausbringt?

Richtig gut gelöst mit dem Mehrwert hat das HHV. Kataloge fliegen bei mir in der Regel ungelesen in den Mülleimer. Einen Katalog, der als Magazin daher kommt, schaut man sich dann doch mal an. Der Magazinteil macht einen ordentlichen Eindruck. Die Themenwahl ist sogar interessant. Kein Bling, Bling oder ähnliches Gehabe. Also mal was positives. Auch wenn der Shop letztens bei mir nicht so gut abgeschnitten hat, was sich interessanterweise geändert hat. Die Volltextsuche ist zur Zeit angenehm schnell und der ganze Trackingcode ist raus.

Auch wenn ich nicht bis zum Katalogteil gekommen bin, den gewollten Effekt hat HHV erzielt. Sie haben sich in Erinnerung gerufen, mir gezeigt, dass sie Ahnung haben und das Ganze ist bisher nicht im Mülleimer gelandet. Hier hat also die Mehrwertsache ganz gut funktioniert. Ich bekomme Informationen zu Themen, die mich interessieren und die sagen mir, dass es sie auch noch gibt und wo ich denn die tollen Gruppen kaufen könnte, über die sie schreiben. Ob ich das dann wirklich tue, ist eine ganze andere Sache.

Und wenn es vielleicht ungewohnt ist, mal etwas positives zu lesen, nein, ich werde nicht für diesen Artikel bezahlt.

Uptown Strut angekommen

Donnerstag, April 24th, 2008

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Mein persönlicher Plattendealer aus Bayreuth war so nett und legte mir das Musikmagazin Uptown Strut meinem Paket bei. Nett aufgemacht und für ein kostenloses Magazin sogar lesenswert.

Uptown Strut will sich zweimal im Jahr mit Rare Grooves und der aktuellen Soul, Funk und Jazz-Szene beschäftigen. Warum nur zweimal, wäre natürlich interessant zu wissen. Aber vielleicht gibt es ja eine Erhöhung der Frequenz, wenn es gut läuft.

Der Anfang sieht schon einmal gut aus, wobei ich gespannt bin, wie sich das mit der Werbung weiter entwickelt. Aber irgendwie muss man ja das Geld reinbekommen.

Ein Shook am Wochenende

Mittwoch, April 16th, 2008

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Am Wochenende flatterte die erste Ausgabe von Shook ins Haus. Ist zwar mittlerweile schon einen Moment draußen, aber da sich das Magazin hauptsächlich um Musik etwas abseits des Mainstream dreht, macht das eigentlich nichts.

Das Heft enthält eine interessante Mischung verschiedener Musikstile. Ein Schwerpunkt lässt sich schwer festlegen. Es ist weder nur Hip-Hop, Soul, Funk, Jazz, Latin, Asiatic oder Indian, sondern Shook schaft es, alles in einem Heft unter zu bringen, ohne das es wirklich stören würde.

So wie es aussieht, ist das Konzept auch, sich kurz zu halten. Kein Thema geht über zwei Seiten, wodurch die Artikel schnell zu lesen sind. Darüber kann man sich natürlich streiten, allerdings wird immer ein guter Überblick rübergebracht.

Wer sich selbst ein Bild machen will, der kann das Heft für 6,90 Euro inklusive Porto bei seen bestellen, was meiner Meinung nach nicht wirklich teuer ist.

Nach so einer ersten Ausgabe bin ich natürlich gespannt, ob es die zweite Ausgabe es schafft, da anzuknüpfen.

Mein nächster Plattenspieler…

Mittwoch, Januar 30th, 2008

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…hat noch etwas Zeit. Vom The Reference II sollen pro Jahr nur fünf Stück hergestellt werden. Mit einer Gesamtauflage von 25. Da bleiben noch ein paar Jahre, um für dieses High-End-Gerät das Geld zusammen zu bekommen.

Die technischen Daten lesen sich sehr überzeugend. Das Gerät wird selbstverständlich vom Hersteller aufgestellt. Fehlt mir eigentlich nur noch die Laserabtastung. Und eine Menge ungespieltes 180 Gramm Vinyl, um dieses Gerät auch wirklich zu würdigen. Wie sich wohl eine heruntergekratzte Rock The Bells anhören würde?