Ich hätte da mal was vorbereitet, wenn es für Simon Elvins Papierplattenspieler eine entsprechende Anleitung geben würde. Aber so muss man sich selbst erst einmal in die Physik und Statik reinbasteln. Ist also nichts mit mal schnell einen Plattenspieler mit den Kindern basteln.
Tja, da hat jemand wahre Worte auf Unkut gesprochen. Meine Güte, mir war vorher gar nicht aufgefallen, dass ich gar keine Jay Z-Platte habe.
Nachtrag: Ha! Gibt es tatsächlich auf Deiner Röhre. Habe mal ein Lied mit Jay Z herausgesucht, was ich ab und zu auflege. Ist von The Jaz und Jay Z durfte damals mitmachen:
Eine gute Gelegenheit für Menschen oberhalb des Weißwurstäquator sich mit der Kultur des Nachbarstaates Bayern auseinander zu setzen. Von Hipster-Rap (gibts das wirklich?) -Anleihen
bis zum obligatorischen Lied für die Mutter:
Eine humorvolle Reise durch die verschiedenen Stile des Hip-Hops.
Mehr gibts auf der Myspace-Seite und demnächst als Album.
Wenn man seit den Achtzigern die Kommerzialisierung von Hip-Hop miterlebt, denkt man eigentlich, dass man nicht mehr überrascht werden kann. Schon mal NetApp gehört? Nö? Datenspeicherung und Datenmanagements? Ha. Das sind die Bereiche in denen sich die ganzen Computerfreaks tummeln. Oder Nerds, wie man heutzutage sagt. Also wirklich coole Socken. Im wahrsten Sinne des Wortes. Marketingmäßig gibt das also nicht viel her. Was macht man da?
Wie kommt man auf so eine Idee? Man verwurstet einfach einen sehr erfolgreichen Hip-Hop-Film mit einem sehr erfolgreichen MC:
Liegt natürlich meilenweit auseinander. Aber jeder hat mal klein angefangen. Auch Eminem.
Schon mal bei hhv.de bestellt? Und schon mal diesen For Free-Kram ausprobiert? Dann mal lieber zweimal in die Bestätigungsmail schauen. Da war auf einmal nichts mehr mit For Free. Ja, Hola! Jetzt muss ich anfangen meinen überprüften Warenkorb zu dokumentieren und mit der Bestellbestätigung zu vergleichen. Super Sache. Einmal macht man das nicht, und dann läuft es schief. Murphy halt. Immerhin ist der Shop von der Geschwindigkeit im Vergleich zu letzten Jahr jetzt erträglich. Bedienung hat sich leider nichts geändert.
Update: Ha! Jetzt habe ich nochmal kurz meine Bestellung nachgestellt. Der For Free-Artikel ist gar nicht in der Bestellbestätigung aufgeführt. Scheint der Shop wohl etwas zu spinnen.
Tja, so ganz zwei Jahre waren es dann doch nicht. Damals hatte ich hochprofessionell meinen kaputten Stanton-Fader geflickt. Eigentlich ist es ja doch nicht so schlecht, dass die Schwachstelle des Fader nicht abbrechen kann, sondern einfach irgendwann der Kleber den Geist aufgibt. Wird wohl doch mal Zeit, sich den InnoFader anzuschauen?
Warum auch immer, im Urlaub steht die Zeit nicht still. Was oft ganz hilfreich wäre. Der Kultur- und Zeitschock lässt sich ein bisschen mildern mit entspannter Musik. Einen ruhigen Mix habe ich beim Nachholen bei Hulk Hodn gefunden: Hulkhodn – BBQ Edit. Querbeet und interessante Sachen dabei.
Mr. Richman sendete mir einen netten Hinweis zu Cup Of Brown Joy von Elemental. Und just bin ich gespannt, wie die LP Rebel Without Applause sein würde. Alleine die Liednamen lassen so einiges erahnen!
Achtung vor dem Anhören. Britischer Humor und Akzent :o)
… und die meisten DJs auf der DMC noch wilde Akrobatik machten. Da war Christian Marclay mit vier Plattenspielern unterwegs und machte was ganz eigenes:
Das war 1989 und der Kerl hat wesentlich mehr gemacht, als einfach nur einen Megamix mit ein bisschen Kratzen.
Qbert macht konsequent da weiter, wo er bisher aufgehört hat. Neben seinen Lern-DVDs und der Scratchlopedia Breaktannica hat heute offiziell sein nächster Streich gestartet: Qbert Skratch University. Vergisst man, dass es in den USA nicht ungewöhnlich ist, Geld mit seinem Können damit zu verdienen, Ratgeber zu verkaufen und Schulen aufzumachen, bin ich gespannt, wie lange es dieses Projekt gibt. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass man dafür genug Leute finden könnte. Wahrscheinlich ist Qbert der Einzige, der aufgrund seines Namens genug Interessenten dafür findet.
Neben ein paar Beispiel-Vorlesungen – Qbert wie immer mit seiner bescheidenen und leicht improvisierten Art – kann man sich auch anmelden. Die Gebühr für drei Monate sind 60 Dollar. Was man dann wirklich dafür bekommt, ist mir noch ein bisschen wage. Ich tippe darauf, dass man dann Zugriff auf exclusive Inhalte bekommt und Qbert auch mal persönlich hallo sagt, wenn man seine Videos hochgeladen hat. Bisher gibt es keinen Schnupperzugang, um das mal herauszufinden. Solange man nicht bezahlt, kann man sich zwar Registrieren, aber kann natürlich nichts machen. Ob es sich zur Zeit lohnen würde, steht auf einem anderen Stern. Wahrscheinlich sollte man einfach einen Moment warten, wenn man daran interessiert ist. Am Anfang haben solche Projekte ja meist Anlaufschwierigkeiten.
Angekündigt wird das Ganze übrigens so:
The long awaited Skratch University opens its doors today to the enthusiasm of Skratch DJs worldwide. QSU offers DJs a unique place to hang out, cut & build with each other. Qbert has posted his entire video curriculum online, from the most basic skratching techniques to advanced battle tactics.
QSU students watch the lessons & can send Qbert a video assignment for him & his crew to critique. Students will receive either a written or video response with notes on technique and style. With these unique “Master Classes” accessible to all QSU students, the entire skratch community benefits from having access to a True Master. The QSU is the first of its kind AND the first university where cutting is required.