Darauf drink ich einen Tee!

Mr. Richman sendete mir einen netten Hinweis zu Cup Of Brown Joy von Elemental. Und just bin ich gespannt, wie die LP Rebel Without Applause sein würde. Alleine die Liednamen lassen so einiges erahnen!

Achtung vor dem Anhören. Britischer Humor und Akzent :o)

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Als es noch kein Turntablism gab…

… und die meisten DJs auf der DMC noch wilde Akrobatik machten. Da war Christian Marclay mit vier Plattenspielern unterwegs und machte was ganz eigenes:

Das war 1989 und der Kerl hat wesentlich mehr gemacht, als einfach nur einen Megamix mit ein bisschen Kratzen.

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Zurück zur Schule: Qbert Skratch University

Qbert macht konsequent da weiter, wo er bisher aufgehört hat. Neben seinen Lern-DVDs und der Scratchlopedia Breaktannica hat heute offiziell sein nächster Streich gestartet: Qbert Skratch University. Vergisst man, dass es in den USA nicht ungewöhnlich ist, Geld mit seinem Können damit zu verdienen, Ratgeber zu verkaufen und Schulen aufzumachen, bin ich gespannt, wie lange es dieses Projekt gibt. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass man dafür genug Leute finden könnte. Wahrscheinlich ist Qbert der Einzige, der aufgrund seines Namens genug Interessenten dafür findet.

Neben ein paar Beispiel-Vorlesungen – Qbert wie immer mit seiner bescheidenen und leicht improvisierten Art – kann man sich auch anmelden. Die Gebühr für drei Monate sind 60 Dollar. Was man dann wirklich dafür bekommt, ist mir noch ein bisschen wage. Ich tippe darauf, dass man dann Zugriff auf exclusive Inhalte bekommt und Qbert auch mal persönlich hallo sagt, wenn man seine Videos hochgeladen hat. Bisher gibt es keinen Schnupperzugang, um das mal herauszufinden. Solange man nicht bezahlt, kann man sich zwar Registrieren, aber kann natürlich nichts machen. Ob es sich zur Zeit lohnen würde, steht auf einem anderen Stern. Wahrscheinlich sollte man einfach einen Moment warten, wenn man daran interessiert ist. Am Anfang haben solche Projekte ja meist Anlaufschwierigkeiten.

Angekündigt wird das Ganze übrigens so:

The long awaited Skratch University opens its doors today to the enthusiasm of Skratch DJs worldwide. QSU offers DJs a unique place to hang out, cut & build with each other. Qbert has posted his entire video curriculum online, from the most basic skratching techniques to advanced battle tactics.

QSU students watch the lessons & can send Qbert a video assignment for him & his crew to critique. Students will receive either a written or video response with notes on technique and style. With these unique “Master Classes” accessible to all QSU students, the entire skratch community benefits from having access to a True Master. The QSU is the first of its kind AND the first university where cutting is required.

Noch Fragen, Kienzle?

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Wenn mal der Plattenspieler streikt

Nette Spielerei für das iPhone:

(Via fscklog)

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Flohmarktverbot!

Vor einiger Zeit hat wieder die Flohmarkt-Saison begonnen. Heute war nicht nur das Wetter gut und dementsprechend viele Stände, sondern auch wieder Termin für Finsterloh, einer der größeren und interessanteren Flohmärkte hier in der Gegend. Viel mitbekommen habe ich allerdings davon nicht.

Nachdem ich eine Reihe durchhatte, sah ich bei einem Haushaltauflöser auf dem Anhänger Platten stehen. Da ich später war und ein paar Stände vorher schon die Leute anfingen einzupacken, dachte ich, OK, der packt auch langsam ein. Er meinte nur, ich könnte ruhig schauen, die Platten hätte er wegen der Sonne weggestellt und es wären auch einige US-Pressungen dabei. Oha.

Ich wühlte dann in den Platten, fand sehr spannende unbekannte Cover aus den 60ern und 70ern und war erst einmal geknickt. Die Platten waren in der Regel in einem guten Zustand und es waren so viele unbekannte Sachen dabei, dass ich erst einmal keine Ahnung hatte, was ich denn überhaupt davon mitnehmen könnte.

Es war eine gesunde Mischung aus mehreren Stilrichtungen, sogar ein paar französische Jazz Ten Inch. Zudem waren es größtenteils Platten, die meiner Meinung nach so ab fünf Euro anfangen müssten. Was definitiv über dem ist, was ich für unbekannte Platten ausgebe. Ich sagte ihm, dass ich beeindruckt wäre und das von Preis her wahrscheinlich über dem wäre, was ich auf gut Glück für Platten ausgebe. Bis auf eine Elvis-Platte wolle er drei Euro haben, sagte er, und wir würden uns schon einig werden. OK. Drei Euro war dann doch ein guter Preis und ich suchte mir ein paar Platten raus.

Als ich mich dann kurz mit ihm noch unterhielt, dass ich den Preis cool fände, weil ich dann einfach mal ein paar Platten mitnehmen könnte, die mir unbekannt waren, ging er zu den Platten und meinte dann, ich könnte alle haben. Für 100 Euro. Ich weiß zwar nicht, was ich dann für ein Gesicht gemacht habe, aber ich war erst einmal baff. Was war denn hier los?

Da die Sache so verrückt war und die Chance auch mal in Platten zu hören da war, die ich wahrscheinlich sonst nie gekauft hätte, habe ich tatsächlich 100 Euro aufgetrieben und über zweihundert Platten mit nach Hause genommen. Meine bessere Hälfte hat mir jetzt mehr oder weniger Flohmarktverbot verordnet, allerdings habe ich jetzt auch erst einmal genug zu hören.

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Überraschung! Essiggurken jetzt mit LSD

Und als Nachtisch gibt es Erdbeeren. Die schmecken zwar nicht ganz so gut wie die Essiggurken, aber sind aus dem selben Kochbuch.

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Herr von Grau ist nicht am Tanzen

Eine sehr stimmige Sache. Ein Text, der schnurstracks direkt auf das Thema Tanzen im Refrain hinarbeitet. Und dann keine hüpfenden Hühner oder ähnliches. Da bin ich ja mal auf die Scheibe von Herrn von Grau im April gespannt.

(Via Herr Merkt)

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Was wäre eigentlich wenn…

… deutsche MCs weniger Plastikbeats hätten, sondern mehr so Beats wie bei der sich schnell zusammengeschustert anhörenden Zusammenarbeit von Tone, Curse und Olli Bango Tribute To Notorious?

(Via Curse)

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Wenn man dem Drummer die Show stiehlt…

… – und das auch noch mit seinem eigenen Schlagzeug – dann heißt man vielleicht Stevie Wonder und ist blind.

Das Stevie Wonder ab und zu Auto gefahren sein soll, habe ich schon gehört. Aber das der Gute auch noch solche Durmsolos hinlegt.

(Via Testspiel)

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Diggin im 21. Jahrhundert

Jeder der sich etwas mit Sampeln beschäftigt kommt früher oder später zur Erkenntnis, dass es heutzutage längst nicht mehr so schwer ist, an rare oder ungewöhnliche Vorlagen zu kommen wie früher. Geschweige denn, sich darüber zu informieren.

Früher hat man noch fleißig auf dem Flohmarkt gewühlt und vielleicht mal auf der Plattenbörse vorbeigeschaut, falls ein Händler sich mal von Sachen trennen wollte, für die es in Deutschland einfach keinen Markt gab. Ideal also, um zum Beispiel alte Soulschinken abzugreifen. Was war das für ein Erlebnis, wenn man ein Sample auf einer Bob James-Platte gefunden hatte. Überhaupt einen neuen Namen kennen zulernen war etwas.

Und wie immer war früher alles besser. Alles was heutzutage in irgendeiner Form Wert haben könnte, soll einen horrenden Preis haben. Auf dem Flohmarkt sind kaum interessante Sachen zu finden. Und wenn, dann zu einem wahnwitzigen Preis. Weil dank Internet kann ja heutzutage jeder mal schauen, was denn die olle Scheibe vom Opa Wert sein könnte. Ob sie es auch ist, ist ja egal. Platten auf gut Glück kaufen ist teuer geworden. Und über eBay kann man sich meistens nur amüsieren.

Dank des Internets kann man auch mittlerweile sehr schnell zum Kenner werden. Kaum ein Sample, von dem nicht irgendjemand das Original kennt.

Aber ehrlich gesagt ist das ziemlich egal. Es kommt ja darauf an, eine Vorlage zu finden. Und das diese unbedingt von einer alten Scheibe aus einer Staub überzogenen Kiste sein muss, ist wahrscheinlich nur noch für Fanatiker wichtig.

Das Wichtigste ist es, etwas passendes zu finden und etwas Gutes daraus zu machen. Gut will ich jetzt gar nicht definieren. Aber anhand der Herkunft zu entscheiden, ob das Ergebnis gut ist, dass hat schon was von Sample-Rassismus.

Anstatt jetzt im Internet nach Sachen zu suchen, die man dann im echten Leben käuft oder es auch vielleicht lässt, kann man ja auch das Internet selbst als Quelle nehmen. Zum Beispiel YouTube.

Sehr witzige Sachen die Kutiman auf Thru You gemacht hat.

(Via Tautoko)

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