Wer war noch mal Joe Bataan?

Sonntag heißt Flohmarkt! Gestern war das letzte Mal für dieses Jahr wieder Finsterloher Flohmarkt, was einem Pflichttermin gleich kommt. Dank der aktuellen Preisentwicklung bei Vinyl auf Flohmarkt, die es erlaubt noch mehr auf Gutglück zu kaufen, war es diesmal wieder richtig spannend. 33er für 1 Euro und 45er für 50 Cent? Da erscheinen Wühlkisten mit 4 Euro schon fast wie Abzocke.

Beim Wühlen durch die Singles ist mir dann folgende Scheibe in die Augen gesprungen:

Wage schien ich mich daran zu erinnern, dass es irgendein kommerzielles Rap-Lied von damals sein musste, welches ich bisher wegen dem tollen Titel immer ignoriert hatte. Aber 50 Cent und auf der Rückseite die Instrumental-Version? Gebongt!

Zu Hause erwartete mich dann ein typischer 1979er Rap-Song:

Und genauso wie Rapper’s Delight basierend auf einem Disco-Hit aus den Siebzigern. Immerhin nicht Chic, sondern Got To Be Real von Cheryl Lynn:

Dürfte damit der erste Gewesen sein, der diesen Hit von damals verwurstete.

Aber im Gegensatz zu Sugerhill Gang, dachte der gute Mann wesentlich weiter und machte noch eine spanische Version:

Und wem aufgefallen ist, dass der nette Herr doch um einiges Älter als die Sugarhill-Jungens von damals gewesen sein musste, der braucht nur ein bisschen in der Geschichte zu wühlen und findet interessante Salsa-Soul-Funk-Crossovers wie dieses:

Der Mann hatte nämlich 1979 schon knapp 15 Jahre Musikbusiness auf dem Buckel.

2 Kommentare zu “Wer war noch mal Joe Bataan?”

  1. Das D schrieb:

    Ich wusste doch dass hier irgendwann mal wieder was steht. Und dann auch noch so ein schöner Joe Bataan Song. Ich finde man hört dem Teil nach spätestens 30 Sekunden an dass da noch ein Break kommt.
    Übrigens ist schon wieder fast nen Monat rum. Also ran an die Tasten.

  2. Mulo Schabing schrieb:

    Ay, Sir!

    (Und nicht immer gleich die Breaks verraten ;0)

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